Liebe Freunde der Melzower Sommerkonzerte,

lange waren  wir geduldig, zuversichtlich und wieder geduldig. Unsere Hoffnung ist, in irgendeiner Form in die 18. Serie der Melzower Sommerkonzerte zu starten – unsere Seelen hätten es wohl nötig… Nun war es vorerst jedoch vergebens – die gültigen Verordnungen geben es noch nicht her. Schweren Herzens haben wir nun akzeptiert, dass unser Eröffnungskonzert zum Pfingstsonntag mit Leo van Doeselaar und vermutlich auch der Abend mit Bachkantaten am 20. Juni ausfallen werden.  
Aber dann? Auch wenn Prognosen zur Zeit nicht viel Aussagekraft haben: Wir sind gewillt und entschlossen, das  „Tubarium“ am  15. August und “Tango Encanto” am 26. September stattfinden zu lassen- evtl. auch open Air und an besonderem Orte in Melzow. Hinter “Europa Danzante“, 4. Juli, stehen im Moment noch zu viele Fragezeichen.  Wiederholt sei der Ratschlag an Sie, sich ca. 2 Wochen vor den jeweiligen Terminen im Internet nach dem aktuellen Stand der Planung zu erkundigen.

Aber!

Es gibt für Sie dennoch einen sehr guten Grund, in den nächsten Wochen der Melzower Kirche einen Besuch abzustatten. Der in Grünheide ansässige Maler Hartmut Lindemann hat eigens für die Melzower Kirche und Sommerkonzerte eine Ausstellung geschaffen. „Der Mensch in der Landschaft“ Ab Sonnabend, den 13. Juni wird sie tagsüber in der geöffneten Kirche zu sehen sein und an diesem Tage wird Lindemann auch von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Kirche zum Gespräch anzutreffen sein. 
Wir werden uns schon wiedersehen/hören. Ganz sicher!
Seien sie im Namen des Vorstandes herzlich gegrüßt,

Georg Kallweit

„Der Mensch in der Landschaft“ ab 13. Juni in Melzow

Malerei von Hartmut Lindemann
Nicht spurlos ist der vom Menschen unbelastete Raum verschwunden. Ein Schorf des Verschwindens ist geblieben: grenzenlose Städte, endlose Trassen, verstellendes Gestell … Lindemanns Bilder erzählen sein Verschwinden.

Vorhut, 2017

Liebe Freunde der Melzower Sommerkonzerte!

In jedem Frühling, wenn das große Blühen über das Land zieht, beginnen wir mit der Werbung für die  Melzower Sommerkonzerte. Normalerweise! Und 2020? Sollten wir? Dürfen wir? Wir wissen nur, dass wir wollen. 
Solange die behördlichen Weichen für das Stattfinden von öffentlichen Konzerten in Kirchen nicht klar gestellt sind, können wir  nur kurzfristig reagieren. 
Deshalb unsere Empfehlung: Etwa 2 Wochen vor den jeweiligen Konzertterminen können Sie im Internet den aktuellen Stand der Planung nachlesen und erfahren, ob die jeweiligen Konzerte in der Melzower Kirche stattfinden. Eine gedruckte Konzertübersicht erscheint vorerst nicht.

Es tut mir leid, nichts Verbindlicheres schreiben zu können, hoffe aber auf musikalisch belebtere Zeiten und ein Wiedersehen und Hören noch in diesem Sommer!
Alles Gute Ihnen/ Euch und herzliche Grüße im Namen des Vorstandes.

Georg Kallweit

Orgelkonzert

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Pfingstsonntag, 31. Mai 2020  19.30 Uhr

Leo van Doeselaar (Amsterdam) – Lang & Dinse Orgel (1859)

Leo van Doeselaar tritt seit vielen Jahren in sehr prominenten Rollen in Erscheinung. Als Orgelsolist auf der ganzen Welt, als Titularorganist des Amsterdam Concertgebouw und der St. Pieterskerk Leiden, als gefragter Pianist mit romantischem Repertoire und als Continuospieler der „Nederlandse Bach Vereniging“ Aus seiner Tätigkeit als Orgelprofessor an der UdK Berlin sind eine Reihe ebenfalls erstklassiger Organist/innen hervorgegangen. Unzählige ausgezeichnete CD Einspielungen –als Organist und Pianist! – ergänzen das reichhaltige Spektrum seiner Tätigkeit. Wir sind glücklich, dass er wieder in Melzow zu Gast sein wird. Die erfreuliche Kooperation mit dem Uckermärkischen Orgelfrühling setzen wir gerne fort.

Werke von Beethoven

www.leovandoeselaar.com

Bach Kantaten

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Sonnabend, 20. Juni 2020 19.30 Uhr

Neben den Veranstaltungsreihen der  großen Konzerthäuser Berlins gibt es seit etlichen Jahren einen ganz besonderen Geheimtipp: Wer das Kantaten Oeuvre Johann Sebastian Bachs als Lebenselixier für sich entdeckt hat, schaut aufmerksam in den Konzertkalender der Sophienkirche/ Berlin Mitte. Dort werden zwei bis drei mal pro Jahr Bach Kantaten in herausragender Qualität und Intensität zu Gehör gebracht und man trifft, ohne dass es einen nennenswerten Werbeaufwand gäbe, eine riesige Bach Fangemeinde beglückt beieinander. Mitwirkende sind Gesangssolisten, Studierende der Hans Eisler Hochschule, mal die Akademie für Alte Musik oder das Jugendbarockorchester Bachs Erben. Die Melzower Sommerkonzerte haben in diesem Jahr das große Glück, ländlicher Ableger dieser wunderbaren Initiative zu sein.

Johann Sebastian Bach Kantate „Meine Seele rühmt und preist“ BWV 189, „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ BWV 55

Raphael Alpermann Leitung

Europa Danzante

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Sonnabend, 4. Juli 2020  19.30 Uhr

Sophia Otto Deutschland – Tanz
Yves Ytier Chile – Violine, Tanz und Choreographie
Olwen Foulkes – England – Blockflöte
Salome Ryser – Schweiz – Violoncello
Giulio Quirici Italien – Theorbe & Barockgitarre
Robert Selinger Deutschland – Cembalo

Musik und Tanz zu einer neuen und einheitlichen Kunstform zu verschmelzen lautet das anspruchsvolle Credo von „Europa Danzante“. Durch das Ineinandergreifen von barockem und zeitgenössischem Tanz kann man »die Musik sehen und den Tanz hören«.

Quellenstudium, Virtuosität und eine vitale Bühnenpräsenz sind das Markenzeichen des jungen innovativen Ensembles. „Die tanzende Europa“ ist gern gesehener und! gehörter Gast verschiedener renommierter Festivals in ganz Europa.

Werke von Couperin, Rebel und Lully

www.vimeo.com/232224018

Tubarium

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Sonnabend,  15. August 2020  19.30 Uhr

„…angesammelte Werke…“

Georg Schwark war 35 Jahre Solotubist des Rundfunk Sinfonieorchesters Berlin. Da ihm die dortigen Aufgaben nie genügten, suchte er beständig nach weiteren Betätigungsfeldern. So traf man ihn in Jazz- und Klezmerbands, Salonorchestern oder als Theatermusiker. In Zusammenarbeit mit dem Lyriker und Liedermacher Hans Eckardt Wenzel entstandenen skurrile Stücke wie „Tubawaduo“,  Radio Tubawahn u.a. In seinem aktuellen Programm „…angesammelte Werke…“ kombiniert Schwark Musik aus Bachs Cello Suiten, Stücke von Penderecki u.a. mit Texten, die Wenzel im Laufe vieler Jahre über die Tuba und die Tubisten geschrieben hat. Diese sind in einer bibliophilen Sonderausgabe – Wenzels Tubarium – bei der Edition Schwarzdruck erschienen.

Georg Schwark – Tuba a.D. spielt geliebte und gehasste Stücke für das tiefste und! schönste Blechblasinstrument. Viel Vergnügen!

Tango Encanto

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Sonnabend, 26. September 2020  19.30 Uhr

Encanto Tango Band (Finnland)
Mikko Helenius – Bandoneon, Klavier, Gesang, Arrangements
Liis & Anthony Marini Violine
Laura Kajander – Viola
Lea Pekkala Cello

Der berühmte finnische Filmemacher Aki Kaurismäki urteilte einmal: „Der Tango ist nun mal unsere Nationalmusik.“ Und so gibt es seit vielen Jahren den kuriosen Phantomstreit darüber, ob der Tango denn nun aus Finnland oder aus Argentinien stamme. Beide Kontrahenten können über die Behauptung der Gegenseite nur den Kopf schütteln- wobei es die Argentinier vielleicht etwas heftiger tun, als die wohl erzogenen Skandinavier.  Unbestritten aber ist in Finnland, die Häufung von Moll Tonarten und die damit einhergehende melancholischere Spielart dieser Musik.

In Melzow hören Sie Tangos aus Nord und Süd, friedlich miteinander versöhnt und erstklassig gespielt von Musikern und Tango Verehrern aus Finnland, Estland und den USA.

Finnische und Argentinische Tangos von Toivo Kärki, Carlos Gardell u.a.